FLEXIBLE LÖSUNGEN FÜR EXPATRIATES

INTERNATIONALER PENSIONSPLAN

INTERNATIONALER PENSIONSPLAN (IPP)

Viele multinationale Unternehmen haben mobile Mitarbeiter, die vorübergehend ins Ausland entsendet werden (Expatriates). Die Entsendung des Mitarbeiters kann von kurzer oder langer Dauer sein, aber auch mehrfache Beschäftigungsverhältnisse in ausländischen Konzerngesellschaften unterschiedlicher Länder kommen in der Praxis oft vor. Bei ein- oder mehrmaligen kurzen Entsendungen verbleibt der Mitarbeiter in der Regel im Pensionsplan des Unternehmens seines Heimatlandes. Im Falle einer langjährigen Entsendung in eine ausländische Konzerngesellschaft wechselt der Mitarbeiter meistens in den Pensionsplan dieses Unternehmens. Kompliziert wird es bei einem "Nomaden", der mehrfach in Konzerngesellschaften unterschiedlicher Länder entsendet wird. Bei diesem Mitarbeiter macht ein Verbleib im Pensionsplan des Heimatlandes oder ein - nicht dauerhafter - Wechsel in den Pensionsplan des jeweiligen Gastlandes meist aus wirtschaftlichen bzw. steuerrechtlichen Gründen keinen Sinn. Für solch einen Mitarbeiter wäre die Existenz eines internationalen Pensionsplans jedenfalls eine sehr gute Möglichkeit, dauerhaft Ansprüche für eine Firmenpension zu erdienen, ohne dass diese Ansprüche aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pensionsplänen entstehen.

Zudem haben multinationale Unternehmen in einzelnen, zumeist kleineren, ausländischen Konzerngesellschaften oft keine lokalen Pensionspläne. Die Implementierung von individuellen Pensionsplänen, die auf die rechtlichen Bedingungen des jeweiligen Landes optimiert werden, ist meist sehr aufwendig und intransparent. Eine länderübergreifende Koordination der unterschiedlichen Pensionspläne ist nur mit großem Aufwand möglich.

Ein internationaler Pensionsplan (IPP) ist wegen der hohen Transparenz, Effizienz und geringen Komplexität meistens beitragsorientiert (Ansparplan), kann aber auch leistungsorientiert oder hybrid (z.B. beitragsorientiert mit Mindestverzinsung) definiert werden. Zudem können bei Bedarf auch bestehende Firmenpensionsansprüche sowie Unterschiede in der gesetzlichen Pensionsversicherung berücksichtigt werden. Je mehr Länder involviert sind, umso komplexer kann die Errichtung eines IPP werden, vor allem wenn auch lokale Standards beachtet werden sollen.

Die Errichtung eines IPP findet in den meisten Fällen weder im Entsendeland (bzw. Hauptsitz des Arbeitgebers) noch im Gastland statt, sondern an einem bedeutenden internationalem Finanzplatz wie z.B. den Kanalinseln.

Das Ansparen für die Pensionsansprüche der Arbeitnehmer erfolgt zumeist in konzessionierten, privatwirtschaftlich organisierten Treuhandfonds ("Trusts"). Für die Vermögensverwaltung der ausgelagerten Pensionsverpflichtungen gelten die Gesetze des Landes, in dem der IPP errichtet wurde.

Um steuerliche Vorteile für den Arbeitnehmer nutzen zu können, werden - sofern möglich -  IPPs mit der von der EU geregelten Institutions for Occupational Retirement Provision (IORP) kombiniert. Dadurch wird die Besteuerung der Arbeitgeberbeiträge und der Erträge aus der Veranlagung bis zum Zeitpunkt der Pensionszahlung aufgeschoben. Beim klassischen IPP werden die Arbeitgeberbeiträge in der Regel sofort als Gehaltsbestandteil versteuert.

Es wird erwartet, dass bis Ende des Jahres 2016 das Europäische Parlament und der EU-Ministerrat die überarbeitete Fassung der IORP-Richtlinie, IORP II, verabschieden wird. Danach haben die EU-Mitgliedsländer 2 Jahre Zeit, IORP II in nationales Recht umzusetzen. Gemäß dem vorliegenden Entwurf der Richtlinie sollen im Vergleich zur derzeitigen Fassung die unterschiedlichen Pensionssysteme der EU-Mitgliedsländer stärker berücksichtigt werden. Für grenzüberschreitende Tätigkeiten ist beabsichtigt, dass die Prozesse klarer definiert bzw. neu geregelt werden (vor allem in Bezug auf das Zusammenwirken der Aufsichtsbehörden des Heimatlandes und des Gastlandes sowie die Übertragung von Pensionsverpflichtungen).

 

 

BWCI Pension Trustees Limited

Blue Riband International Retirement Plan

Unser langjähriger unabhängiger Partner BWCI Group Limited (www.bwcigroup.com) mit Sitz auf den Kanalinseln, gegründet im Jahr 1979, hat den Blue Riband International Retirement Plan ("Blue Riband Plan") entworfen, der multinationalen Unternehmen als internationaler Pensionsplan vor allem für mobile Mitarbeiter angeboten wird. Der Blue Riband Plan ist eine kostengünstige, flexible, hervorragend gestaltete betriebliche Altersversorgung. Gemanagt wird der Blue Riband Plan (www.blueribandplan.com) von BWCI Pension Trustees Limited, einer auf Guernsey (Kanalinseln) registrierten Gesellschaft.

 

Der Blue Riband Plan bietet zwei Modelle, die je nach Bedarf unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten aufweisen. Der Arbeitgeber kann zwischen dem Blue Riband Plan und einem individuell gestalteten Pensionsplan innerhalb des Blue Riband Trust wählen.

HAUPTMERKMALE DES BLUE RIBAND PLAN

Konzessionierte Treuhänder

Als konzessionierter Treuhänder übernimmt BWCI Pension Trustees Limited, Guernsey die Administration des Trust.

Kostentransparenz

  • Keine versteckten Kosten oder Gebühren!
  • Ausführliche Kontoinformation kann online abgefragt werden (individuelle Zugriffsrechte für Mitarbeiter und Verantwortliche)

Beitragsorientierter Plan

  • Investment der Beiträge hauptsächlich in US-Dollar
  • Gerne werden auch andere Währungen akzeptiert (zusätzliche Gebühren möglich)
  • Keine Begrenzung der Beitragshöhe auf Mitarbeiterebene
  • Die Höhe der Beitragsrate (Prozentsatz) ist flexibel
  • Freiwillige/obligatorische Beiträge des Arbeitnehmers (auch Einmalbeiträge) können vereinbart werden

Bestehende Pensionsansprüche

  • Bestehende Pensionsansprüche können übertragen werden.
  • Anwartschaft auf Hinterbliebenenpension kann berücksichtigt werden.

Große Auswahl an Anlagefonds

  • Aufteilung der Veranlagung in mehrere Fonds ist möglich.
  • Arbeitnehmer kann individuell aus den definierten Anlagefonds auswählen und diese jederzeit ändern (mittels Onlinezugang).

Ansprüche aus dem Pensionsplan

  • Die Ansprüche aus dem Pensionsplan können steuerfrei als Einmalzahlung geleistet werden und sind gegebenenfalls im Heimatland zu versteuern.
  • Alternativ können diese Ansprüche (individuelles Trustvermögen) an ein Versicherungsunternehmen übertragen werden, dass aus dem Übertragungsbetrag an den ehemaligen Arbeitnehmer (bzw. an seine Hinterbliebenen) lebenslang jährliche Pensionszahlungen leistet.